HERREN 1

Unerwarteter Kantersieg gegen Bundesligaabsteiger Ettlingen!

Unter ziemlich gegensätzlichen Voraussetzungen standen sich am Samstag die Kegelfreunde Sembach und die SG Ettlingen im Kegelzentrum gegenüber. Die Sembacher waren sich einig, dass ein Heimsieg Big Points im Abstiegskampf darstellen würden, während Ettlingen die Punkte im Ringen um die vorderen Plätze bitter nötig hätte.

Mit einer leicht veränderten Formation nahmen sich die Gastgeber also der schweren Aufgabe an, dem Titelaspiranten ein Bein zu stellen. Sportwart Jonas Hudel und Thomas Eichenauer nahmen das Spiel für Sembach gegen Gerd Wolfring und Jörg Schneidereit auf. Was hier passierte, war allererste Sahne und das hat man in Sembach so noch nicht gesehen. Eichenauer (1025 Kegel) war von Wurf eins an sofort in der Partie und spielte groß auf, was in den letzten Wochen so nicht von ihm zu sehen war. Doch in der Folge musste er seiner Erkältung etwas Tribut zollen und konnte das vorgelegte Niveau nicht bis zum Ende durchspielen. Auf den Nebenbahnen benötigte der ebenfalls kränkelnde Hudel (1052 Kegel) ein wenig um in Tritt zu kommen, doch steigerte er sich famos in sein Spiel hinein. Grandiose 411 Abräumer bescherten ihm eine neue persönliche Bestleistung.

Waren die erspielten 106 Kegel Vorsprung schon eine kleine Vorentscheidung? Nach dem schwachen Start von der Mittelachse lautete die Antwort: Nein! Doch die beiden fanden auch in ihren Kegelflow hinein und setzten den Gästen zunehmend zu. Egal, ob Christian Schenk oder Markus Tiedemann, beide fanden einen immer besseren Zug zur Gasse und schraubten den Totalisator mit großen Schritten in die Höhe. Durch einen genialen Schlussspurt konnte Schenk (991 Kegel) nicht nur glänzen, sondern wusste sogar noch Grüneberg auf Seiten der Gäste, auf der finalen Bahn abzuwatschen. Ab der zweiten Wurfserie knüpfte dann auch Tiedemann (984 Kegel) wieder an die Leistung des ersten Heimspiels an und behielt deutlich die Oberhand gegen den Ettlinger Pesko. Somit erhöhten die Kegelfreunde den Vorsprung auf sagenhafte 183 Kegel, damit sollte das Spiel dann auch entschieden gewesen sein. kampfsäue

4054 Kegel zierten zu diesem Zeitpunkt den Totalisator der Heimmannschaft und mit Lukas Lamnek und Sven Hien hatte Sembach noch die beiden besten Heimspieler der Vorsaison parat. War es also an der Zeit für den ersten 6000er der KF Sembach? Knackige Antwort: NEIN! Die erste Wurfserie ließ die Gastgeber noch hoffen, dass hier heute etwas magisches passieren könnte, doch Hien (930 Kegel), sowie Lamnek (922 Kegel) verloren zunehmend den Faden, letzterer auch klar ersichtlich das Wurfglück. Letztlich genügte deren überschaubare Leistung nicht einmal für den bestehenden Vereinsrekord (5949 Kegel) zu überspielen, doch am Sieg der Gastgeber konnte das Gästeduo Speck/Ockert auch nicht mehr rütteln.

„Was die ersten vier hier heute veranstaltet haben, war ganz große Klasse, es hat richtig Spaß gemacht das Spiel zu verfolgen. Bei Sven und mir war dann zunehmend die Luft raus und die nötige Körperspannung wurde schmerzlich vermisst. Unterm Strich zählen aber die Big Points für das Team und wir werden wieder liefern wenn es drauf ankommt“, erklärte Lukas Lamnek zuversichtlich.

 

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HERREN 2

Tabellenführer in die Knie gezwungen! Kämpferische Leistung wird belohnt!

Das Spitzenspiel der Regionalliga am Sonntagmorgen führte den TuS Gerolsheim 2 ins Sembacher Kegelzentrum. Hier wurde eine spannende Partie erwartet und die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Das verstärkte Team aus dem Leininger Land zündete im Startdurchgang nicht wie erhofft und so blieben die Kegelfreunde im Spiel, was dann folgte war nichts für schwache Nerven.

Den Auftakt für Sembach bestritten der zuletzt etwas formschwache Vereinsmeister Michael Schäfer und Valentin Hudel gegen das - mit Abstand - am stärksten eingeschätzte Gästeduo Holger Mayer/Dieter Staab. Hier zeigte sich mal wieder, dass doch etwas an der Weisheit „Man wächst mit seinen Aufgaben“ dran ist, denn Schäfer als auch Hudel nahmen sich ihren schweren Aufgaben mit Bravour an. Gerade bei Schäfer (977 Kegel) schien der Knoten endlich geplatzt zu sein und er blieb dem stärker eingeschätzten Mayer (979 Kegel) stets auf den Fersen, da Hudel (947 Kegel) mit sehr guter Leistung mit dem bundesligaerfahrenen Staab (957 Kegel) mitzog, war der Rückstand von 12 Kegel überschaubar und die Hausaufgaben wurden bis dahin gemacht.

Etwas unerwartet dann der Knacks im Spiel des Mittelblocks, denn der angeschlagene Thomas Schwab als auch Heiko Schneider stolperten heftig durch ihre ersten beiden Wurfserien. Dies bestraften die Gäste eiskalt und so sah man sich mit 108 Kegel im Rückstand. Sollte hier noch was gehen? Schneider (987 Kegel) spielte grandiose 535 Kegel ab und hatte die richtige Antwort parat und auch Schwab (864 Kegel) ließ sich davon endlich ein wenig mitziehen und man korrigierte das bestehende Minus wieder auf überschaubare 19 Kegel.

Im Schlussdrittel warteten mit Samuel Langer und Matthias Tiedemann dann noch die besten Heimkegler der Sembacher auf und man war zuversichtlich das Spiel noch für sich entscheiden zu können. Beide Sembacher zogen hier ein ordentliches Spiel auf, hatten zwar einige Schwächephasen zu überstehen, die sie aber mit Bravour ausbügelten. Langer (962 Kegel) als auch Tiedemann (949 Kegel), der nach einem Sturz auf der Schlussbahn einige Schübe benötigte, um seinen Rhythmus wieder zu finden, bewiesen Nervenstärke und machten den Sack zu.

„Wir hatten bei der Aufstellung vom TuS mit der Überraschung Mayer wirklich ein wenig Bedenken, aber unsere Heimstärke hat sich wieder bemerkbar gemacht und der Punktgewinn ist der Dominanz in die Vollen zu verdanken“, resümierte ein zufriedener Pressesprecher Lamnek. In der kommenden Woche erwartet man dann die Post SG Kaiserslautern zum Bahnderby im Kegelzentrum.

 

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HERREN 3

Überzeugende Leistung im Holzland wird belohnt!

Einen souveränen Start in die neue Saison hat der Viererbob der Kegelfreunde hingelegt, auch wenn bislang nur 2 Punkte auf der Habenseite standen. Die guten Ergebnisse der ersten beiden Spiele wollte man also auch in Heltersberg bestätigen, was dem Team auch gelingen sollte.

Zum Start griffen Martin Tiedemann und Fabian Schwehm mit dem Ziel die Partie offen zu gestalten für die Kegelfreunde zur Kugel. Dabei machte gerade Tiedemann (851 Kegel) bei seinem erst zweiten Einsatz seit dem Comeback ein ordentliches Spiel auf für ihn unbekannten Bahnen. Unterstützt vom passabel agierenden Schwehm (841 Kegel) brachte er seinen Farben also mit komfortablen 83 Kegel in Front. Dies sollte schon eine Vorentscheidung darstellen, ist dies bei der kleinen Mannschaftsstärke von vier Spielern doch ein ordentliches Puffer.

Im Schlussdurchgang unterstrichen Marco Spann und Andreas Rügheimer diese Annahme, denn beide lieferten eine tolle Leistung ab. Rügheimer (891 Kegel) wusste auf der nicht ganz einfachen Anlage am Bergbad gerade auf seiner zweiten Wurfserie (250 Kegel), welche die beste Einzelbahn des Spiels sein sollte, zu gefallen. Hervorragend, wie Spann (926 Kegel) auswärts erneut zum Spieler des Spiels avancierte und auf den zweiten 100 Wurf mit bockstarken 492 Kegel aufwartete.

Letztlich distanzierte man die Hausherren mehr als deutlich mit 293 Kegel!

 

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GEMISCHTE

Dritter Sieg wird zur Zitterpartie!

Am vierten Spieltag griff auch das gemischte Team der Kegelfreunde nach der spielfreien dritten Spielwoche wieder zur Kugel. Gegen den stark eingeschätzten SKC Sippersfeld 2 war eine Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Heimspiel nötig, welche erreicht wurde, wenn auch nur minimal.

1699 Kegel im Heimspiel gegen Morlautern waren schon ordentlich, aber man war sich im klaren, dass es für einen Sieg gegen die Sippersfelder Reserve wohl mehr braucht. Diesem Unterfangen nahmen sich im Startblock Uwe Heiden und Lilli Eichberger, welche ihr Saisondebüt feierte, an. Ein toller Start bescherte den Sembachern nach 50 Kugeln eine 66 Kegel hohe Führung. Allerdings schlugen die Gäste auf der Folgebahn prompt zurück und so kam es, dass Eichberger (392 Kegel) und der Tagesbeste Heiden (452 Kegel) mit 23 Kegel ins Hintertreffen gerieten.
Doch Carmen Mayer und Umberto Ciocchi, der gegen Sippersfeld immer extrem motiviert zur Kugel greift, waren gewillt das Spiel noch für sich zu entscheiden und das perfekte Wochenende einzuläuten. So nahm der Krimi im Kegelzentrum seinen Lauf und die Sembacher mühten sich zu ihrem Glück. Dabei glänzte Mayer (448 Kegel) mit dem tagesbesten Abräumen (151 Kegel) und wurde dabei vom schwer kämpfenden Ciocchi (412 Kegel) tatkräftig unterstützt.

Letztlich brachten die Beiden ein kleines Plus von 4 Kegel über die Ziellinie und man konnte den dritten Sieg in Folge feiern. Klasse, weiter so!

 

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© Kegelfreunde Sembach e.V.