HERREN 1

Erwartete Pleite in Heilbronn!
600 Wurf Gegenwehr und dann der Einbruch!

In der Hoffnung die Heilbronner TSG auf dem falschen Fuß zu erwischen, reisten die Kegelfreunde Sembach am Samstag nach Baden-Württemberg. Doch ist es auf fremder Bahn nach wie vor wie verflucht, denn man schafft es einfach nicht auswärts geschlossen aufzutreten. Anfangs hielt man noch bestens mit den Gastgebern mit, ehe nach der "Halbzeit" der Knock-Out folgte!

Sembach wollte gleich zu Beginn Druck auf die TSG ausüben und startete mit den zuletzt starken Thomas Eichenauer und Lukas Lamnek. Eichenauer fand hierbei direkt zu seinem Spiel und startete stark (474), während Lamnek nach kleinen Startschwierigkeiten auch souverän auftrat, auf der ominösen Bahn 1 jedoch etwas ausgebremst wurde (455). So lag man zu diesem Zeitpunkt mit 41 Kegel zurück. Trotzdem tauschte Heilbronn Bernhardt aus und warf Feyh ins Spiel. Lamnek (958 Kegel) gelang es dann durch eine starke zweite Hälfte den Tagesbesten Sveiger (1001 Kegel) im Duell der Mannschaftsbesten einigermaßen in Schach zu halten. Auf den anderen Bahnen nutzte Eichenauer (909 Kegel) trotz kleinem Leistungseinbruch die Schwäche des Hausherren einigermaßen aus und man war auf 10 Kegel an den Gastgebern dran.
Im Mittelblock agierten für die Kegelfreunde die aufgerückten Stützen Thomas Schwab und Michael Schäfer, mit dem Ziel die Partie weiter offen zu gestalten oder vielleicht sogar das Spiel zu kippen. Über zwei Bahnen machten die Sembacher ihre Sache ordentlich und verkürzten sogar auf lediglich 2 Kegel. Mit 453 und 456 hatten sie trotz einiger Schwächephasen gut mit den TSGlern mitgespielt. Auf der dritten Wurfserie beeindruckte jedoch Künzie (273 Kegel) spürbar die Gäste, denn diese verloren augenscheinlich den Faden. So gelang der Kombination Schwab (872 Kegel)/Schäfer (877 Kegel) auch auf der Schlussbahn nichts mehr und man geriet mit 110 Kegel in Rückstand. Unglücklicherweise blieben die zuletzt formstarken Gästeakteure etwas unter den Erwartungen zurück - der Drops schien gelutscht.
Durch den hohen Rückstand waren auch die Schlussleute der Kegelfreunde sehr gehemmt, denn weder Sven Hien noch Markus Tiedemann vermochten es ihr Potenzial auf die Bahn zu bringen. Gerade bei Hien (900 Kegel) waren es einmal mehr die ersten beiden Räumer, wo wirklich nichts funktionieren sollte. Durch einen ordentlichen Schlussspurt hievte er sich noch auf die 900er Marke, wobei dies für ihn kein zufriedenstellendes Resultat sein sollte. Bei Tiedemann (893 Kegel) lief es lediglich auf der dritten Bahn so, wie man es sich vorstellen kann und somit hängt er weiterhin in einem kleinen Formtief.

Unterm Strich ist diese Niederlage, auch in der Höhe, absolut gerechtfertigt, da man gerade im Abräumen einen Klassenunterschied gesehen hat. "Wir waren im Abräumen fast ausnahmslos einfach zu schwach und wenn man sich dann noch die Fehlerquote zu Gemüte führt, wird deutlich wie überlegen Heilbronn war", kritisierte Lamnek das durchwachsene Räumen seines Teams. Bitter für die KFS ist außerdem die Heimpleite von Sandhausen 2 gegen die HKO Young Stars, da die Liga in der gefährdeten Zone nun noch enger zusammenrückt.

 

HERREN 2

Krasser Fehlstart in Ludwigshafen!

Das Gastspiel beim PSV Ludwigshafen hätte man sich im Lager der Kegelfreunde anders vorgestellt. Eigentlich wollte man die Gastgeber ordentlich fordern, stattdessen erteilten diese den Sembachern im Startblock eine deftige Lehrstunde!

Für die Gäste eröffneten die zuletzt auswärts so solide spielenden Sascha Henninger und Joachim Schwehm. Doch beide erwischten keinen guten Start und gerieten schnell deutlich ins Hintertreffen. Henninger (826 Kegel) ging zwar angeschlagen ins Spiel, sah aber auch ein, dass er sich auch fit auf der Spellmann-Anlage der Post nicht wohl gefühlt hätte. Gäste Kapitän Schwehm (879 Kegel) konnte ab der dritten Bahn zwar noch etwas Schadensbegrenzung betreiben, aber auch das änderte nichts mehr am fatalen 166 Kegel Rückstand!
Im weiteren Spielverlauf wurde die Partie dann ausgeglichener, da von den Kegelfreunden nun mehr Gegenwehr kam. Marcel Neu und Matthias Tiedemann versuchten zunächst noch einige Kegel aufzuholen, doch die „Poschtler“ wehrten die zahmen Angriffe der Gäste ab. Neu (898 Kegel) begann früh in seinem Spiel zu hadern und verbaute sich somit ein besseres Ergebnis, während Tiedemann (962 Kegel) einmal mehr bewies, dass er diese Saison eine tolle Form hat und avancierte somit zum besten Sembacher.
Mit nun 170 Kegel Rückstand schickte man also Oliver Tisch und Jürgen Giehl auf die Bahn, welche sich keineswegs ihrem Schicksal ergaben, sondern auch eine gute Partie zeigten und sich mit ihren Gegnern duellierten. Doch trotz der erneut tollen Leistung Tischs (946 Kegel) und dem soliden Spiel von Giehl (908 Kegel) gewannen die Gastgeber auch diesen Satz.

Dies bedeutete eine ganz herbe Pleite, die man so im Vorfeld zur Partie nicht erwartete. Für den schwachen Start hat das Team noch eine ordentliche Zahl auf die Anzeige gebracht, welche aber einfach zu wenig war für die Post-Bahnen. Mund abputzen und die letzten Spiele weitermachen. Einen Sieg könnte man für den ganz sicheren Klassenerhalt noch benötigen.

 

HERREN 3

Vierer-Herren bleiben zuhause weiter ungeschlagen!

Mit Bravour hat die 3. Herrenmannschaft der Kegelfreunde Sembach am vergangenen Samstag auch die 10. Heimaufgabe gemeistert. Die TSG Haßloch war der erwartete energische Gegner, der sich nicht all zu einfach geschlagen geben wollte.

Es war klar, dass man, um erneut zuhause zu punkten, eine konzentrierte Leistung abrufen musste und das gewohnte Potential sollte bestätigt werden. Diese Marschroute setzte das Team auch um, weil einmal mehr Valentin Hudel stark agierte. Er bildete gemeinsam mit Fabian Schwehm den Startblock am Samstagmorgen. Hudel (959 Kegel) lag dabei lange auf Kurs zur persönlichen Bestleistung, was ein tolles Geburtstagsgeschenk Geschenk gewesen wäre. Doch trotz der famosen dritten Bahn (270) scheiterte am Ende knapp an seinem bestehenden persönlichen Rekord (960). Schwehm (843 Kegel) machte daneben nicht sein bestes Spiel, aber auch trug seinen Teil dazu bei, dass man eine Führung von 70 Kegel an das Schlussduo übergab. Dort agierten Marco Spann und Andreas Rügheimer recht solide und ließen den Gästen keine Chance mehr den Kegelfreunden vielleicht doch die erste Heimniederlage beizubringen. Spann (883 Kegel) verpatzte hier ein wenig die ersten beiden Bahnen, während Rügheimer (900 Kegel) auf der Schlussbahn einen absoluten Blackout (186) durchlief. Doch auch dieser Einbruch schmerzte nicht weiter, denn gemeinsam erhöhten die Beiden die Enddifferenz auf ordentliche 99 Kegel.

Somit bleibt man auch drei Spieltage vor Ende weiterhin mit Contwig und Zweibrücken den Mehlingern im Nacken sitzen und es bleibt spannend wie der Meisterschaftskampf hier noch ausgeht. Nach einer Ruhepause am kommenden Faschingswochenende geht es dann zum Verfolgerduell nach Pirmasens, wo man sich mit der Reserve der SG KSG/SG Zweibrücken messen wird.

 

GEMISCHTE 

Der Bann ist gebrochen! Sieg Nummer 2 ist erkämpft!

Nachdem man wochenlang immer wieder aus unterschiedlichsten Gründen Punkte liegen ließ oder gar herschenkte, haben es die 100 Wurf Cracks der KF Sembach endlich geschafft ihren zweiten Saison- und ersten Heimsieg einzufahren.

Im kleinen Derby gegen den SKC BW Neuhemsbach 2 wollte man - wie schon im Hinspiel auf den Barbarossa-Bahnen - dem Lokalrivalen keine Chance lassen. Es sollte endlich der zweite Saisonsieg her und diese Zielvorgabe setzte das Team super um. Schon im Anspiel verschafften Umberto Ciocchi und Ulla Steidel ihren Schlussleuten Luft. Grund hierfür war, dass gerade Ciocchi (408 Kegel) eine Menge Kegel herausspielte und gemeinsam mit der solide agierenden Mannschaftsführerin Steidel (372 Kegel) einen 75-Kegel-Vorsprung erarbeitete. Somit konnten Karl Simgen und Regina Bauer so beruhigt wie lange nicht mehr auf die Bahn gehen. Völlig routiniert spielten die Beiden den komfortablen Spielstand folglich aus, denn Simgen (413 Kegel) und Bauer (421 Kegel) liefen fast holzgleich ins Ziel ein und zeigten eine ansprechende Leistung.

Dies bedeutete am Ende einen völlig verdienten Kantersieg von 190 Kegel Differenz. Kurz vor Ende der Saison durfte man sich also doch nochmal über ein verdientes Erfolgserlebnis freuen.

   
© Kegelfreunde Sembach e.V.